Sankt Willibrordus Basilika - Echternach

Parvis de la Basilique

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Zusätzliche Informationen

Kurz nach dem Jahre 700 dürfte Willibrord eine erste Kirche, die quer unter dem Mittelschiff lag, erbaut haben. Ueberreste der 21 m langen merowingischen Anlage wurden nach dem II. Weltkrieg freigelegt. – Eine zweite Kirche gegen 800 errichtet, besass etwa die gleichen Ausmasse wie die heutige. Nach einer Feuersbrunst im Jahre 1016, war der Neubau 1031 abgeschlossen. Das Hauptmerkmal dieser romanischen Basilika ist der Stützenwechsel, der später Nachahmung im Rheinland fand. 1794, Plünderung durch französische Revolutionstruppen; die Basilika wird zur Faience-Fabrik. Ab 1861 bemüht der Willibrordus-Bauverein sich um eine Restaurierung im neogotischen und neoromanischen Stil. Zerstörung während der Rundstedt-Offensive 1944. Wiederaufbau von 1948 bis 1953. Die Krypta dürfte bis in die karolinische Zeit zurückgehen; die Freskomalereien entstanden im 14. Jh. Direkt an der Basilika liegen die Abteigebäude.

Die Echternacher Springprozession wurde am 16. November auf die Unesco-Liste der immateriellen Kulturgüter der Menschheit aufgenommen.