Der kleine Prinz

Der kleine Prinz

Friday, 01 February 2019 20:00 Echternach

Programme

Der Kleine Prinz ist ein Klassiker, der seit Generationen Jung und Alt gleichermaßen berührt und bewegt. Die ursprünglich mit eigenen Illustrationen versehene Erzählung des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry erschien zuerst 1943 in New York, wo sich Saint-Exupéry im Exil aufhielt.
Der Kleine Prinz ist ein modernes Märchen, ein Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit - eine berührend-zeitlose Geschichte über die Bedeutung humanistischer Werte.
August Zirner hat dieses Werk in diesem Jahr als Hörbuch für den renommierten Hamburger Kinderbuch-Verlag Oetinger Audio eingesprochen.  Seine Bühnenbearbeitung mit seinen beiden Partnern Kais Struwe am Kontrabass und Karl-Heinz Käs, der für die Visualisierung verantwortlich zeichnet, ist ein Kleinod für die Theaterbühne. Der Schauspieler fasziniert dabei nicht nur als einfühlsamer Erzähler, der den einzelnen Figuren ihre Stimmen verleiht, er begeistert im Duo mit seinem musikalischen Partner auch als hervorragender Instrumentalist auf der Jazz-Querflöte.
 
August Zirner wurde 1956 als Sohn österreichischer Emigranten in Illinois (USA) geboren. Anfang der 1970er Jahre zog es ihn nach Europa, in Wien, der Heimatstadt seiner Familie, wurde er Student am legendären Max-Reinhardt-Seminar. Nach seinem Abschluss folgten Engagements am Volkstheater Wien, in Hannover, Wiesbaden und am Wiener Burgtheater. Von 1980 bis 1988 war er Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. In seiner bespiellosen Theaterkarriere spielte er unter allen bedeuten Regisseuren unserer Zeit: bei den Wiener Festwochen in "Die Ähnlichen" unter Peter Stein, bei den Inszenierungen "Auf dem Lande" in der Regie von Luc Bondy am Züricher Schauspielhaus sowie in "Wesele" in der Regie von Andrzej Wajda bei den Salzburger Festspielen. Seit der Spielzeit 2011/12 steht er auf der Bühne des Münchner Residenztheaters.
Auch die Kino-Karriere von August Zirner weist große Produktionen und Regisseure auf. Er spielte in "Das Versprechen" in der Regie von Margarethe von Trotta und "Stadtgespräch" in der Regie von Rainer Kaufmann. In "Tara Road" (Regie Gillies MacKinnon) war er 2005 an der Seite von Hollywood-Star Andy McDowell auf der Leinwand zu sehen. Der Kino-Film "Die Fälscher" von Stefan Ruzowitzky, an welchem er beteiligt war, erhielt 2008 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film.  Für den Film "Wut" (Regie Züli Alada?) wurde August Zirner im Jahr 2007 mit dem Grimme-Preis als bester Schauspieler ausgezeichnet.
August Zirner gilt als ausgesprochen vielseitig und facettenreich. Der Schauspieler mit österreichischem und amerikanischem Pass ist aus der deutschen Film- und Theaterlandschaft nicht mehr wegzudenken. Momentan feiert er am Münchner Volkstheater in der Titelrolle von Lessings "Nathan der Weise" Erfolge. Zuletzt stand er an der Seite von Daniel Brühl und Emma Watson für den Hollywood-Film "Colonia Dignidad" vor der Kamera. Der Film kam im Januar 2016 in die Kinos.
Kai Struwe ist gemeinsam mit Rainer Lipski und Mash Temme Gründungsmitglied des "Spardosen Terzetts" und einer der interessantesten Jazz-Bassisten im deutschsprachigen Raum. 1989 in der Essener Kneipe "Zur Spardose" gegründet, ist das Trio mit seiner Mischung aus Standards und Selbstgeschriebenem seit mehr als 25 Jahren regelmäßig Gast bei allen bedeutenden Jazzfestivals in Deutschland. Die gemeinsamen Programme des Ensembles mit dem Satiriker Wiglaf Droste sind Legende. Regelmäßig spielt die Band mit Gastmusikern wie Till Brönner oder dem Grammy-Preisträger Thomas Quasthoff und gestaltet Live- und Hörbuch-Programme mit namhaften Schauspielern wie Mario Adorf, Otto Sanders und v.a.m.
Neben seinem Engagement im Spardosen Terzett ist Kai Struwe seit 2013 Bassist in der Band von Helge Schneider und Lehrbeauftragter an der Universität Essen für Harmonielehre, Gehörbildung, Kontra- und E-Bass. Er komponiert Theatermusik und schreibt Musik für Hörspiele und Kurzfilme.

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